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Vorwort |
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In den letzten Jahren
ist die Diskussion um den Stellenwert des Kindergartens als prägnante
Sozialisationsinstanz wieder in die Diskussion gekommen.
Interessanterweise nimmt man den Kindergarten immer dann zur Kenntnis,
wenn es darum geht, gesellschaftliche und sozialpolitische Probleme
oder Anforderungen zu lösen.
- Nicht nur die Einführung
des neuen KJHG, das allen 3-6jährigen Kindern das Recht auf einen
KTH-Platz garantiert und die Grundlage der Tagesbetreuung ist, sondern
die dort umschriebenen erweiterten Aufgaben des Kindergartens zeigt
ihre neue Bedeutung.
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- Die veränderte
Situation von Familien, die gesellschaftlichen Herausforderungen durch
die zunehmende Technisierung und das gesamt-gesellschaftliche
Entwicklungstempo erfordern auf breiter Basis eine Neuorientierung in
der Sozial-, Familien- und Arbeitszeitpolitik, aber auch der
Kindergartenpolitik. Ohne ausreichende personelle Besetzung, räumliche
Rahmenbedingungen und materielle Ausstattung sind bedarfsgerechte
Tageseinrichtungen nur eingeschränkt möglich. - Auch wir im
Kindertagesheim sind gefordert, auf diesen Wandel einzugehen. Wir
stellen uns den neuen Aufgaben.
- Die vorliegende
Konzeption ist die Bestandsaufnahme unserer Arbeit im Jahr 1998. Sie
wurde von den Mitarbeiterinnen gemeinsam erarbeitet, wird von ihnen
allen inhaltlich getragen, regelmäßig überprüft, reflektiert und
weiterentwickelt werden.
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- Unser Kindergarten
versteht sich als ein Ort, aus dem weder die Außenwelt noch Themen,
noch Personen ausgeschlossen werden. Unsere Pädagogik leistet einen
aktiven Beitrag, Kindern dabei zu helfen,
- - ihre Situation zu fühlen,
zu begreifen und zu verstehen,
- - Handlungsmöglichkeiten
zu entdecken und zu entwerfen, die darauf ausgerichtet sind, die
Gegenwart als das wesentliche Stück ihres Lebens zu erfahren, in dem
es sich lohnt, aktiv und lebendig zu leben.
- Das KTH soll ein offenes
Lernfeld sein, in dem Kinder und Eltern sich ernst genommen und in
ihrer Ganzheit verstanden fühlen.
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- Wir stoßen bei der
Umsetzung dieses Anspruchs allerdings auf Grenzen, wo durch
Sozialpolitik und die finanzielle Situation Bremens unsere qualitative
Arbeit eingeengt wird.
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Leitgedanke |
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- Freude, Wohlbefinden und
Geborgenheit für Kinder und Erwachsene sind für uns Voraussetzung einer
guten pädagogischen Arbeit.
- Wir sind für alle Kinder
des Stadtteils da und engagieren uns mit den Eltern für eine geeignete
Möglichkeit der Tagesbetreuung. Wir beziehen uns in unserer
Arbeit auf die Lebenswelt der Kinder. In diesem Zusammenhang verstehen wir
unsere Arbeit als "situationsorientiert"; d.h., wir holen die
Kinder in ihrer individuellen Lebenssituation und ihren Entwicklungsstand
ab.
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- Der persönliche Alltag der
Kinder und ihrer Familien wird im KTH mit einbezogen.
- Es ist uns wichtig, die
individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Kinder zu berücksichtigen,
d.h. ihre Kompetenzen und ihre weiterführende Entdeckungsfreude sind
Ausgangspunkte für unsere pädagogischen Angebote. Die Neugier der Kinder
auf mehr Wissen, mehr Erfahrung muss erhalten bleiben und gefördert
werden. Im gemeinsamen Spiel entwickeln die Kinder ihre Persönlichkeit
weiter.
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soziales
Umfeld des KTH |
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- Das Kindertagesheim Bei den
3 Pfählen liegt im Stadtteil Mitte/Östl. Vorstadt, zu dem die Ortsteile
Peterswerder, Am Hulsberg und Teile von Hastedt gehören.
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- Das Einzugsgebiet des KTHs
umfaßt einen Bereich, der durch die Straßen Am Hulsberg, Am Schwarzen
Meer, St.-Jürgen-Straße, Lübecker Straße, Osterdeich und die
Georg-Bitter-Straße begrenzt wird. Dieses Einzugsgebiet ist geprägt
durch Wohnblocks direkt an der Stader Straße, die überwiegend von
ausländischen Familien und von Sozialhilfe lebenden Menschen bewohnt
sind. Auf dem Peterswerder leben viele wirtschaftlich sehr gut gestellte
Familien in großzügigen "Bremer Häusern". Hier handelt es
sich um eine Wohngegend, in der viele Akademikerfamilien und
gutverdienende höhere Angestellte leben. Dies gilt auch für die
Hamburger Straße.
- In den in unmittelbarer
Nähe zum KTH gelegenen Straßen leben in kleinen Reihenhäusern
Angestellte. In der Westfalensiedlung, die ebenfalls aus vielen
Reihenhäusern besteht, leben überwiegend Arbeiter.
- In der Nachbarschaff zum
KTH befindet sich die Stader Schule, zwei öffentliche Spielplätze, das
Pfadfinderhaus und auf dem KTH-Gelände wurde durch eine Elterninitiative
ein Spielhaus aufgebaut, in dem eine offene Hortgruppe sowie ein offenes
Programm für junge Jugendliche von 6 - 15 Jahren angeboten wird.
- Die günstige Lage des
Wohngebiets ermöglicht den Familien, kulturelle und sportliche
Aktivitäten aufgrund der Zentrumsnähe zu besuchen (z.B. Bürgerhaus
Weserterrassen, BTV, Werder, Kinos etc.).
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technische
Ausstattung |
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- Das KTH Bei den 3 Pfählen
besteht seit 1975. Träger der Einrichtung ist die Stadtgemeinde Bremen.
Es ist ein Flachdachbau aus der sogenannten " 70er-Baureihe". Es
wurde 1990 durch einen Anbau erweitert. Mittelpunkt des Hauses ist eine
große Mehrzweckhalle. Wir haben 8 Gruppenräume, 2 Differenzierungs-, 1
Bewegungsraum, 1 Fotolabor, 1 Traum-/Entspannungsraum, 1 Werkraum und zwei
Mitarbeiterzimmer, wovon eins auch für Elterngespräche, Versammlungen,
Fremdnutzer genutzt wird.
- Wir haben ein großes
Außengelände, das mit Hilfe von Eltern, Kindern und Kolleginnen der
Spielplatzinitiative sowie der "Holunderschule" / Herrn Benjes
naturnah umgestaltet wurde.
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Gruppen |
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- Unsere Platzkapazität
beträgt 160. Davon betreuen wir 100 Kinder in 5 altersgemischten Gruppen
im Alter von 3-6 Jahren und 60 Hort
- Kinder in 3 Gruppen im
Alter von 6-10 Jahren.
- Die Gruppen werden in der
Regel von 1 Erzieherin bzw. Sozialpädagogin geleitet. Unterstützt werden
die Gruppenleiterinnen von Praktikantlnnen oder Springkräften.
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personelle
Ausstattung |
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- Das KTH wird von 2
Sozialpädagoginnen geleitet. 7 Erzieherinnen und 1 Sozialpädagogin sind
im Gruppendienst tätig. Zusätzlich sind 3 Erzieherinnen als
Springkräfte eingesetzt (z.B. zur Unterstützung der Gruppenleitung, zur
Vertretung und zur Abdeckung von Sonderdiensten, der Vorbereitungszeit,
von Fortbildung und Bildungsurlaub etc.).
- Über das Rote Kreuz ist
eine Psychologin mit 21 Stunden für ein KTH-Jahr fest bei uns
eingestellt, die Kinder mit besonderem Förderbedarf unterstützt.
- Auf Honorarebene bieten 1
Kunsttherapeutin und 1 Sozialpädagoge soziale Gruppenarbeit für Kinder
aus dem Stadtteil an.
- Die Küche wird von einer
Köchin und Küchenhilfe geleitet, für die Raumpflege stehen uns 4 Frauen
zur Verfügung.
- Es finden alle 14 Tage
Teamsitzungen statt, wobei das technische Personal einmal im Monat
beteiligt ist. Neben den Teamsitzungen besteht ein hoher
Kooperationsbedarf unter den pädagogischen Kolleginnen. Im 14-tägigen
Rhythmus gibt es deshalb KoopSitzungen mit der Partnergruppe bzw.
gruppenübergreifende KoopTreffen. Auch wird die Vorbereitungszeit zum
Teil gemeinsam genutzt, um sich gegenseitig auch zu entlasten.
- Während des KTH-Jahres
führen wir Mitarbeiterseminare zu bestimmten Schwerpunkten durch, die
sich aus dem Alltag ergeben, zur Weiterqualifikation oder für die
jeweilige Jahresplanung.
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Betreuungszeiten |
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- Halbtags: 8.00 - 12.00 Uhr
Teilzeit: 8.00 - 14.00 Uhr Ganztags: 8.00 - 16.00 Uhr
- Bei Bedarf bieten wir ab
7,00 Uhr einen Frühdienst und bis 16.30 Uhr einen Spätdienst an.
- Bis auf 3 Wochen
Schließungszeit in den Sommerferien ist unsere Einrichtung das ganze Jahr
über geöffnet. In den Ferien bieten wir für berufstätige Eltern einen
Feriendienst an.
- Es bestehen Wünsche von
Eltern nach längerer bzw. anderen Öffnungszeiten, z. Zt. im Hort.
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unsere
Rolle als PädagogInnen |
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- In erster Linie sind wir
EntwicklungsbegleiterIn in diesem für die Kinder wichtigen
Lebensabschnitt. Wir beobachten und betreuen das Kind fürsorglich und
sehen die emotionale Zuwendung als wichtig und selbstverständlich an,
unter Wahrung der notwendigen Distanz.
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- So sind wir für die Kinder
sowohl Bezugs- als auch Vertrauensperson und Bündnispartner. Zu den
Eltern streben wir ebenfalls eine Vertrauensbasis an.
- Unser Arbeitsalltag
verlangt viel organisatorische Fähigkeiten, die Gruppenarbeit ist
geprägt durch unsere fachliche Qualifikation und Profession.
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- Im gemeinsamen Miteinander
mit den Kindern nehmen wir für diese Zeit Vorbildcharakter an. Das heißt
auch, dass wir an uns selbst den Anspruch haben, jederzeit innerlich ganz
bei den Kindern zu sein und für ihre Interessen, Wünsche und
Befindlichkeit da zu sein, präsent zu sein.
- Wir vertreten die Ziele des
Kindertagesheimes nach außen und nach innen, indem für jeden von uns die
gemeinsam erarbeitete Konzeption verbindlich ist.
- Wir fühlen uns
verantwortlich für das Team, die geleistete Arbeit und die Einrichtung.
- Nicht zuletzt ist es uns
bewusst, dass wir als Angestellte des öffentlichen Dienstes diesen nach
außen verkörpern.
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Eingangsphase
für neue Kinder |
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Ein neuer Lebensabschnitt
beginnt für Kinder und Eltern mit dem Einstieg des Kindes in den
Kindergarten/Hort. Freude, Wohlbefinden und Geborgenheit sollen sie in den
kommenden Jahren begleiten.
- Bevor ein Kind aufgenommen
wird, werden die Eltern und ihr Kind von der jeweiligen Gruppenleiterin zu
einem Gespräch eingeladen, um sich gegenseitig kennenzulernen. Wir
erklären den Eltern in diesem Gespräch den Tagesablauf, welches unsere
pädagogischen Vorstellungen sind und beantworten Fragen.
- Auf der anderen Seite
möchten wir Informationen über die Lebenssituation und den bisherigen
Entwicklungsverlauf des Kindes erhalten. Um den Einstieg zu erleichtern
ist es auch wichtig, etwas über die Gewohnheiten, Ängste und Vorlieben
des Kindes zu erfahren.
- Nach den langen Sommerferien,
also zu Beginn des Kindergartenjahres, erhalten die "alten"
Kinder an den ersten beiden Tagen die Möglichkeit, sich wieder in den
Kindergarten einzuleben und sich auf das neue Miteinander einzustellen.
- Die neuen Kinder werden
gestaffelt über einen begrenzten Zeitraum aufgenommen. Beim Einleben in
die Gruppe und dem Kindergartenalltag helfen die , alten" Kinder den
neuen Kindern. So können die neuen Kinder sich einfacher die Regeln und
den Tagesablauf einprägen und das Haus und das Gelände kennen lernen.
- Nach den Bedürfnissen des
Kindes und den Möglichkeiten der Eltern können diese in den Tagesablauf
mit einbezogen werden. Dadurch wird der Einstieg auf beiden Seiten
erleichtert, denn Vertrauen zu sich selbst und anderen kann sich besser
entwickeln, wenn man den Eltern und Kindern die nötige Zeit dafür gibt.
- Wenn das Kind zum ersten
Mal in den Kindergarten kommt, werden ihm Orientierungspunkte durch
Zeichen oder Bilder gegeben. Sie finden sich an Haken, Fächern,
Schubladen und Zahnputzbechern wieder.
- Im Haus gibt es
Gruppensymbole an den Türen, z.B. Krokodil, Affe etc., die den Kindern
die Gruppenzugehörigkeit erleichtern sollen.
- In der ersten Zeit stehen,
neben Wohlfühlen, Geborgenheit und Freude das Kennenlernen und der
Kontakt zu den anderen Kindern im Vordergrund.
- Das Freispiel, der
Stuhlkreis mit Gesprächen, fröhliches Singen und Spiele schaffen einen
guten Beginn für einen neuen Lebensabschnitt.
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gruppenübergreifende
Arbeitsgruppen |
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- Es gibt in unserem Haus
verschiedene Formen der gruppenübergreifenden Arbeit. Sowohl im Hort als
auch im Vorschulbereich finden regelmäßige Kooperationstreffen statt,
zusätzlich gibt es noch die Partnergruppen, die eng zusammenarbeiten.
Einige Aktivitäten, z.B. Feste, Basare, Ausflüge usw. werden von allen
Mitarbeitern geplant und durchgeführt, meistens unter Einbeziehung der
Eltern.
- Aufgrund der
altersgemischten Gruppen bietet uns die kooperative Zusammenarbeit, gerade
mit den Partnergruppen größere Chancen, den Kindern gerecht zu werden:
- - Kleingruppen nach
Interesse, Alter, Entwicklungsstand und Bedürfnisse der Kinder -
vielfältigere Möglichkeiten von Spiel- und Bastelmaterial, Angeboten und
Spielecken - Größere Auswahl an Kindern und Erziehern - gemeinsame
Ausflüge, Ausreisen und Feste usw.
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Tagesablauf
im KTH
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- 7.00
- Frühdienst: Kann in
Anspruch genommen werden von I Kindern, deren Eltern berufstätig sind.
Eine Extra- Anmeldung ist erforderlich Es wird gruppenübergreifend
gearbeitet Wechselnde Kolleglnnen Ruhige Angebote, Freispiel
- 8.00
- Die Gruppenleiterin holt
die Kinder in ihre Gruppe (Aktuelle Informationen über die Kinder)
Empfang, individuelle Begrüßung der Kinder Freies Spiel und Angebote
Morgenkreis als gemeinsamer Anfang (in einer Gruppe) Kurze Gespräche mit
Eltern
- 9.00
- (Freies) Frühstück, Zähneputzen, Ordnungsdienst
- 10.00
- Kinder können sich
entscheiden: Freies Spiel drinnen und draußen Projekte und/oder
angeleitete Aktivitäten gruppenübergreifende Aktivitäten (mit
Partnergruppen) 11.30 Stuhlkreis: Rituale, Kreisspiele, Rollenspiel,
Gespräche, Planung, Reflexion
- 12.15
- Mittagessen
- Zähneputzen,
Ordnungsdienst
- 13.00
- Ruhephase, Freispiel
- Angebote vom Vormittag
gehen weiter
- 14.00
- Kinder in (linker)
Nachmittagsgruppe
- 15.00
- Kinder in (rechter)
Nachmittagsgruppe
- 16.00
- Abschluss des Tages oder
Spätdienst bis 16.30 Uhr
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Hortbereich |
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- 7.00 Frühdienst
- Der Frühdienst wird von
Vorschulkindern sowie von Hortkindern besucht. Da viele Kinder um diese
Zeit noch müde sind, finden im Frühdienst oft ruhige Angebote statt, wie
z.B. Malen und Vorlesen, d.h., die Kinder suchen sich im Freispiel die
Aktivitäten aus, die sie gerne machen.
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- 13.00 Uhr Gruppenanfang
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Das Hortangebot wird überarbeitet.
- 14.30 - 16.00 Angeleitete
Aktivitäten
- Es finden angeleitete
Aktivitäten statt. Diese Aktivitäten richten sich nach den
Bedürfnissen, den Fähigkeiten der Kinder und ihrem Lebensalltag bzw.
ihrer Lebenswelt. Diese Angebote sind z.B. Werken, Basteln, Kochen,
Backen, AGs, Ausflüge, Projekte zu einem bestimmten Thema.
- Die Aktivitäten werden auf
einem Wochenplan gemalt bzw. dargestellt und mit den Kindern noch einmal
besprochen. Die Kinder können so mitplanen, welche Aktivitäten es gibt
und an welchen sie teilnehmen möchten (Mitsprache und Mitgestaltung des
Hortalltages durch die Kinder)
- Regelmäßige Runden
(Teestunden) dienen als Foren, um den Kindern die Möglichkeit der
Mitsprache und Mitgestaltung zu geben.
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Projektarbeit |
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- Für die pädagogische
Arbeit ergaben sich in den letzten Jahren neue Herausforderungen durch:
- - die Einführung der
Altersmischung
- - Kinder aus vielen
unterschiedlichen Kulturkreisen - veränderte Kindheit
- - veränderte
Familienstrukturen.
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- Demgegenüber blieb der
Personalschlüssel gleich.
- Um den Veränderungen
gerecht zu werden, mußten neue Arbeitsweisen und -inhalte durchdacht und
erprobt werden. Mit den flexiblen inhaltlichen wie methodischen
Möglichkeiten der Projektarbeit kann den multiplen Anforderungen am
ehesten entsprochen werden.
- Damit beabsichtigen wir
folgendes:
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- - Orientierung am Interesse
der Kinder und Erwachsenen - zusammenhängende Erkenntnisprozesse
- - zielgerichtetes Tun
- - Interesse und Beteiligung
von Kindern und Erwachsenen (auch Eltern)
- - Entscheidungsfreiheit -
Spaß am Lernen
- - ganzheitliches Lernen
- - alle Kinder können
erreicht werden, gleich welchen Entwicklungsstandes und welchen Alters
- - Einbeziehung aller Sinne
- - Förderung von
demokratischen Prozessen - Entwicklung der Urteilsfähigkeit
- - Förderung von
Zusammenarbeit - Selbstständigkeit
- - Anwendung von vorhandenem
Wissen und Können
- - Einüben von Regelwerk
(Strukturen, Grenzen erkennbar machen) - Unterschiedliches
Arbeitsmaterial, welches kreatives und abwechslungsreiches Tun ermöglicht
- - Förderung von
"Wir-Gefühl" und verantwortlichem Handeln
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- Diese Liste ist noch
fortsetzbar und macht somit die Besonderheit dieser Arbeitsweise deutlich.
- Durch die Einbeziehung des
Umfeldes der Kinder ist auch eine zunehmende Öffnung hin zum Gemeinwesen
möglich, womit sich das Kindertagesheim als ein lebendiges Zentrum im
Dialog mit allen Anwohnern des Stadtteils profilieren möchte.
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gruppenübergreifende
Projektarbeit |
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- Sie versteht sich als
themenbezogene Arbeit unter kooperierenden Kolleginnen, die je nach Thema
zeitlich verschieden bestimmt wird (z.B.: Ich und meine Familie" oder
"Türkei"). Dabei bearbeiten sowohl zwei Gruppen als auch das
gesamte KTH inhaltlich ein gemeinsames Thema.
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gruppenbezogenes
Projekt |
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- Bei besonderen
Schwerpunkten, die sich aus der spezifischen Situation einer Gruppe
ergeben können, ist auch die Projektarbeit einer einzelnen Gruppe
möglich (Bsp.: "Sternenprojekt"). Festzuhalten ist,
- - daß Projektarbeit in
unserem Sinne keinen festen zeitlichen Rahmen haben muß. Sie kann sich
nach entsprechendem Bedarf vom Wochenprojekt bis hin zum Arbeitsvorhaben
über Jahre entwickeln,
- - daß die Projektarbeit
auf die individuellen Möglichkeiten der Kinder, gegebenenfalls auch ihrer
Eltern, der Mitarbeiterinnen und der Interessen des Hauses ausgerichtet
ist und somit kein starres Konzept, sondern eher als eine sich den
Bedürfnissen der Nutzer des KTHs angepaßter Prozess ist.
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Projekte
für Schulkinder |
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- - Schulvorbereitung findet
im KTH das ganze Jahr über statt und auch die gesamte Dauer des
KTH-Besuches.
- - Das o.g. Projekt soll
kein "Trainingsprogramm" sein, bei dem Kinder auf die Schnelle
noch Fertigkeiten erwerben sollen.
- Ziele: - Kennenlernen der
zukünftigen Schulkinder untereinander und die
- Erfahrung, auch einer
anderen Gruppe anzugehören
- - sich in dieser Gruppe
wiederzufinden, deren Besonderheiten und Gemeinsamkeiten kennen zulernen
- - neue Bezugspersonen zu
erfahren
- - Ängste abbauen in
Vorbereitung auf die Schule
- - am wichtigsten: Freude
auf die Schule unterstützen und Neugier wecken
- - sich gemeinsam auf den
neuen Lebensabschnitt freuen und vorbereiten
- Organisationsform:
- Das Projekt wird von
jährlich z.T. wechselnden Kolleginnen über einen längeren Zeitraum
gruppenübergreifend geplant und durchgeführt. Hierzu werden die
5-7jährigen Vorschulkinder in Kleingruppen (ca. 12 Kinder) zumeist an
einem Vormittag der Woche zusammengefasst und in den Horträumen betreut.
- Aktivitäten:
- Schulweg- bzw.
Hortwegerkundungen, Teilnahme an einem Unterrichtstag in der Schule,
Spiele mit altersgemäßem Ablauf und Konzentrationsanforderung gehören
zum Inhalt des Projektes, genauso wie die Beschäftigung mit
"Schulmaterialien"
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Außenprojekt |
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- Alle Mitarbeiterinnen des
Hauses, die Kinder und ihre Eltern gestalten seit ca. drei Jahren
gemeinsam das Außengelände des Kindertagesheimes.
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- Diese Arbeit entwickelte
sich fortlaufend, als lebendiger Prozess, der also zeitlich nicht
eingegrenzt ist und sich bei Bedarf konstituiert. (Vgl. auch Punkt 4.6.)
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Feste,
Feiern, Traditionen |
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- Die Feste und Feiern im KTH
orientieren sich unter anderem an den traditionellen Feiertagen im Jahr,
wie z.B. Weihnachten mit der Adventszeit, Ostern und dem jeweiligen
Geburtstag eines Kindes. Darüber hinaus finden Feste statt, die mit der
Jahreszeit oder mit bestimmten aktuellen Themen in Verbindung stehen.
- Eine Tradition des Hauses
ist die Verabschiedung der Kinder, die das Haus verlassen.
- Viele Feste werden mit den
Kindern gemeinsam geplant. Mit viel Spaß werden Ideen gesammelt, denn wir
wollen mit den Kindern gemeinsam etwas schaffen, was diese besonderen Tage
aus dem Alltagsleben hervorhebt.
- Die Vorfreude ist ein
Ansporn, die Ideen mit viel Phantasie und Kreativität in die Tat
umsetzen.
- Die Verbindung von
Bekanntem und Neuem, bei Liedern, Spielen und Aktionen, gerade bei
traditionellen Festen, geben den Kindern einerseits die Sicherheit durch
das Wiedererkennen, andererseits überrascht sie das Neue und wirkt
belebend auf den Festablauf.
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- Es werden aber auch Feste
vom Team und engagierten Eltern für die Kinder und ihre Familien geplant,
z.B. ein Frühlingsfest mit Basar, ein Sommerfest, ein Flohmarkt oder eine
herbstliche Pflanzaktion mit anschließendem gemeinsamen Mittagessen.
- Das Kindertagesheim nutzt
hier die Gelegenheit, sich den Kindergarten- und Hortkindern mit ihren
Familien und den Bewohnern des Stadtteiles als Ort der Begegnung und
fröhlichem Miteinander zu präsentieren.
- Vor der Anmeldezeit führen
wir regelmäßig einen Tag der "Offenen Tür" durch.
- Zu der Tradition
dazugerechnet wird der alljährliche Betriebsausflug, an dem die gesamte
Kollegschaft teilnimmt.
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Außengelände |
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- Die Spielwelt der Kinder
hat sich in den letzten Jahren ziemlich verändert.
- Mit dem Verlust an Natur
sind den Kindern Spielräume verloren gegangen, in denen sie ihrem
Tatendrang, ihrer Phantasie und Kreativität sowie ihrer
Entwicklungsfreude freien Lauf lassen können, in denen sie aber auch
Geborgenheit, Ruhe und Sicherheit finden können. Es liegt an uns, ob die
Kinder ein grünes Fleckchen finden, über Steine klettern, unter Büsche
kriechen, Bäume anfassen - die Borke berühren und begreifen, im wahrsten
Sinne des Wortes.
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- Unter Einbeziehung von
Fachleuten haben wir deshalb unseren Spielplatz möglichst naturnah
umgestaltet, wobei wir davon ausgehen, daß dies ein immerwährender
Prozeß ist. Elementare Spielmaterialien wie Erde und Wasser, sowie
Pflanzenteile, Holz und Steine sollen die Sinne, Bewegungen, Phantasie und
Tätigkeiten der Kinder auf verschiedene Weise stimulieren. Die
körperliche, emotionale und geistige Entwicklung des Kindes vollzieht
sich in der aktiven Auseinandersetzung mit der Umwelt.
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- Das Spielverhalten der
Kinder hat gezeigt, daß mit den verschiedenen Materialien neue Spielideen
entwickelt werden. Bei der Planung haben wir uns deshalb an den Wünschen
und Bedürfnissen der Kinder orientiert.
- Die Beteiligung aller
Nutzer des öffentlich zugänglichen Geländes ist und war uns bei der
Umgestaltung wichtig. Bisher sind entstanden: - Wasser- Matschanlage mit -
Platzierung eines Wasserlauf Holzbootes - Kletterfelsen aus großen
Steinen - Bäume, Büsche, Hecken , Blumen, Gräser gepflanzt -
Baumstämme -Wurzeln- Scheiben - allerlei Getier angelockt - Hügel
aufgeschüttet - Baumhaus gebaut - Mulden gegraben - Pavillon gebaut -
Gebüschinseln angelegt - Benjes-Hecke gepflanzt - Flächen entsiegelt
(aus Stein macht - Weidenhütten geflochten Grün)
- Der Spaß und die Freude
der Kinder bestätigen, daß wir auf dem richtigen Weg sind.
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Zusammenarbeit
mit Eltern |
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- Ein wichtiger
Bestandteil unserer Arbeit ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie
ist auf das Wohl und die Interessen der Kinder ausgerichtet, wie es im
§ 71 (1) KJHG formuliert ist.
- Uns ist es wichtig, die
Eltern in den Alltag des KTHs mit einzubeziehen und im
kontinuierlichen Austausch mit ihnen zu stehen. Offenheit und
Vertrauen ist notwendig, um den Wünschen und Bedürfnissen möglichst
gerecht zu werden und unsere Bedingungen transparent zu machen.
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- Die erste
Kontaktaufnahme zu den Eltern erfolgt in der Regel bei
Antragstellung in der Heimleitung. Hierbei stellen wir den Eltern das
Haus, das Konzept und unsere spezifischen Voraussetzungen vor und
informieren so viel wie möglich über die Einrichtung.
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- Der Gruppenalltag ist
sowohl hier bereits Thema als auch in den Aufnahmegesprächen mit der
jeweiligen Gruppenleiterin. Diese Gespräche finden zumeist vor den
Sommerferien statt, aber zunehmend auch während des KTH-Jahres, wenn
ein Kind auf einen freigewordenen Platz nachrücken kann.
- Während des Jahres
stehen die Kolleginnen den Eltern auf vielfältige Weise für
Informationen zur Verfügung: Über den traditionellen Elternabend
hinaus, werden Eltern-Kind-Nachmittage, Elterncafes und
Elternsprechtage angeboten. Informationsschreiben zu aktuellen
Anlässen geben sowohl Gruppen- als auch Heimleitung an die Eltern
weiter. Ohne die sogenannten "Tür- und Angelgespräche" in
der Bringe- und Abholsituation" ist der Kindergartenalltag nicht
denkbar. Auch können die Eltern nach Absprache gerne einen Tag ihr
Kind im KTH begleiten, um die Gruppe und das Geschehen dort kennen
zulernen (Hospitieren).
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- Aufgegriffene Anregungen
und Wünsche der Eltern führen zu einer Bereicherung des Alltages,
z.B. durch Einbeziehung von Eltern und Großeltern in Projekte und
Veranstaltungen.
- Andere Interessen der
Eltern werden von uns in Form von Elternabenden thematisiert, wobei
Erziehungsfragen meist im Mittelpunkt stehen.
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- Ein wirksames
Gremium der Elternarbeit stellt der Elternbeirat dar, der sich aus den
gewählten Elternsprechern der Gruppen zusammensetzt und einmal im
Monat mit den Heimleiterinnen gemeinsam tagt. Hier werden wichtige
Entscheidungen und Vorhaben vorgestellt, gemeinsam erörtert und
abgestimmt. Diese Informationen
laufen dann über die Sprecherinnen zurück zu der Elternschaft.
- Selbstverständlich sind
wir beim Realisieren besonderer Aktivitäten auf die Mithilfe der
Elternschaft angewiesen, z.B.
- - Festvorbereitungen und
Durchführung,
- - gruppeninterne und
hausübergreifende Ausflüge, - Mitbetreuung von Ausreisen,
- - Schwimmbadbesuch und
Turnen in der Halle.
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- Unsere Erfahrung hierbei
hat gezeigt, daß gemeinsame Unternehmungen oftmals viel Spaß machen,
das Gelingen eines Vorhabens garantieren oder manchmal erst
ermöglicht.
- Wir erkennen die Eltern
als die ersten Experten im Umgang mit ihrem Kind an, von denen wir
Wissen und Erfahrung über das einzelne Kind bekommen können. Oftmals
(nicht nur in Konfliktsituationen) ist hierfür ein offenes,
ausführliches Gespräch notwendig, wenn ausreichend Zeit und Raum
vorhanden sind.
- Ohne eine offene und
vertrauensvolle Atmosphäre in der Zusammenarbeit mit Eltern wären
unsere eingeschränkten Notdienste bei hausinternen Fortbildungen
nicht möglich. Hierbei (und auch bei Notdienst, bei Krankheit der
Kolleginnen) brauchen wir das Verständnis und die Unterstützung der
Eltern.
- Unsere Räumlichkeiten
sind außerhalb des Gruppengeschehens für Eltern nutzbar. So gibt es
neben Deutsch- und Alphabetisierungskursen kreative Angebote der
Volkhochschule und Musikschule
- , Sport-, Samba-,
Selbsthilfegruppen u.ä. mehr.
- Nach
gemeinsamer Absprache können Eltern und Anwohner gern für
Kindergeburtstage und Feste das Spielgelände und Gerätschaften
nutzen.
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- Zuletzt sei auf Angebote
der Erziehungsberatungsstelle und des Haus der Familie" in
unserer Einrichtung hingewiesen, die den Eltern zusätzliche Wege und
Hemmschwellen ersparen sollen.
- Sollte ein Kind einen
Förderbedarf haben, der über die Tagesbetreuung des KTHs hinausgeht,
wird gemeinsam mit Eltern, Gruppenleitung, Heimleitung und anderen
Experten nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Dabei stehen uns
verschiedene Hilfsangebote zur Verfügung, die nicht alle im
Kindergarten angesiedelt sein müssen. Aktuell stehen uns 21
Integrationshelferstunden durch eine Psychologin zur Verfügung.
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Gesunde
Ernährung |
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- Wir bieten den Kindern
eine optimale Mischkost. Diese setzt sich aus kalten und warmen
Mahlzeiten zusammen. Als kalte Mahlzeit bezeichnen wir hauptsächlich
das Frühstück. Einmal im Monat richten wir in der Halle ein großes
Frühstücksbuffet für alle Kinder des KTHs her. Es besteht aus
Vollkornbrötchen, Müsli, Käse, Wurst, Ouarkspeisen und der
Jahreszeit angepaßt Obst und Gemüsesorten. Als Getränke reichen wir
Milch und Früchtetee, Säfte und gelegentlich Kakao. Mineralwasser
steht den Kindern jederzeit zur Verfügung.
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- Milchprodukte sind für
Kinder unentbehrlich, sie enthalten Kalzium, Phosphor,
Eiweiss und Vitamine. Wir wollen die Kinder von vornherein daran
gewöhnen, daß das Essen mit wenig Salz, aber mit viel frischen
Kräutern gewürzt wird.
- Wir sind darauf bedacht,
daß das Mittagessen Eiweiß, Kohlehydrate, Vitamine und Ballaststoffe
enthält:
- Eiweiß: Fisch (sehr
wichtig für Kinder, da jodhaltig), Milchprodukte, Fleisch, Ei,
Hülsenfrüchte, Getreide (Eiweiß ist ein unentbehrlicher Baustein
für das Wachstum) Vitamine:
frisches Obst und Gemüse - vorzugsweise als Rohkost -, liefert
wichtige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Ballaststoffe:
Vollkornreis, Nudeln und frische Kartoffeln. Diese Lebensmittel regen zum
Kauen an und kräftigen so die Zähne.
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- Einmal pro Woche gibt es
ein qualitativ hochwertiges Fleischgericht im KTH, desweiteren einen
Eintopf oder Auflauf, ein vollwertiges Gericht ohne Fleisch, ein
Seefischgericht und einmal ein variables Gericht (z.B. Süß, Fleisch
oder Vollwert). Als Beilage und Nachtisch stehen mindestens 2x
frisches Obst, 2x Rohkost oder frische Salate, 1x Kartoffeln und 1x
Vollkornreis auf unserem Speiseplan.
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- Ab und zu versuchen wir,
den Kindern die vielseitige Küche anderer Länder näher zu bringen.
(türkische, jugoslawische, chinesische, afrikanische). Wir beteiligen
uns auch gerne an thematischen Essenswochen von "BIPS".
- Die Kinder können, wenn
sie zwischendurch Hunger oder Durst haben und auch am Nachmittag Obst,
Knäckebrot oder Getränke bekommen. Außerdem nehmen wir Rücksicht
auf besondere Ernährungsweisen bei kulturellem Hintergrund, Allergien
und Unverträglichkeit. Hierbei kochen wir Alternativen. Ist das nicht
möglich, erwärmen wir die von den Eltern mitgebrachte Spezialkost.
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- Aufgrund
haushaltstechnischer Vorgaben, sowie Größe der Küche und
Personalstunden können wir trotz allen Bemühens nicht jedes Gericht
frisch zubereiten. Deshalb gibt es ab und zu Fertiganteile (z.B.
Hähnchenschenkel, panierten Fisch) im Konvektomaten erhitzt. An
diesen Tagen reichen wir hochwertige, frische Beilagen.
- Bei Festen und
besonderen Anlässen beteiligt sich die Küche gerne und steuert mit
Ernährungsbeiträgen oft einen wichtigen Anteil zum Gelingen bei.
Bei Fragen zum Essen oder
zur Ernährung generell geben wir den Eltern gerne Tipps und
Anregungen. Die Kinder sehen, riechen und erfahren bei uns das Kochen,
insbesondere wenn sie die meiste Zeit ihres Tages im Kindergarten
verbringen.
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- Wir sehen unsere Küche
als Anlaufstelle für Kinder, Erzieherinnen und Eltern und sind oft
über das Kochen hinaus im KTH als "Informationszentrale"
aktiv. Darüber hinaus kennen wir Frauen in der Küche die Kinder,
geben auch mal Ratschläge, trösten oder binden Schuhe zu. Um
fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben, nehmen wir regelmäßig an
Seminaren und Fortbildungen teil.
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Raumpflege |
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- Neben der
Küchenleiterin und ihrer Mitarbeiterin arbeiten im KTH 3 Raumpflegerinnen. In 2 Schichten halten sie das große Gebäude sauber
und ordentlich. Regelmäßige Pflege und gründliche Reinigung der
Gruppen-, Wasch-, Differenzierungs-, und Mitarbeiterräume bestimmen
ihren Dienstplan.
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- Als hilfreiche
Kolleginnen sind sie im Kindergartenalltag unentbehrlich, da die
Kinder sie kennen, an ihrer Arbeit und an der Kommunikation mit ihnen
sehr interessiert sind. Sie fühlen sich dem Haus verpflichtet und
kümmern sich verantwortlich um kleinere Schäden und informieren bei
Reparaturnotwendigkeit die Heimleitung. Als Teil des Kollegiums werden
auch sie von den Eltern wahrgenommen und angesprochen.
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- Ebenfalls tragen sie
einen wichtigen Anteil am Gelingen von Ausflügen, Festen oder
ähnlichen Aktivitäten bei.
- Alle im KTH tätigen
Kolleginnen kümmern sich um eine freundliche, ansprechende und
gemütliche Atmosphäre, was insbesonders durch die Heimleiterin und
ihrer Stellvertreterin gefördert wird.
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Unser
Stadtteil |
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- Die Grundgedanken,
unsere Einrichtung dem Stadtteil zu öffnen, waren folgende:
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- - Vernetzung der
einzelnen Institutionen
- - Ergänzung und
Erweiterung der pädagogischen Arbeit
- - Aufeinander zugehen,
z.B. ein multikulturelles Voneinanderlernen
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- Die intensivste
Vernetzung haben wir mit dem Spielhaus auf dem KTH Gelände. Der
eingetragene Verein der Jugendpflege "Stader Caddesi" bietet
offene Gruppenangebote an einigen Nachmittagen der Woche durch
Honorarkräfte für jüngere Jugendliche an. Darüber hinaus findet
täglich in den Räumen des Spielhauses ein Hortangebot für die
sogenannten Lückekinder statt.
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- Die Kooperation zwischen
dem KTH und dem Spielhaus findet sowohl auf der verwalterischen als
auch auf der fachlichen Ebene statt. Es wird gemeinsam über Kinder
gesprochen, die Arbeit wird reflektiert, die Essensversorgung vom KTH
ist gewährleistet, Räume werden zur Verfügung gestellt (Werkraum,
Halle, Fotolabor, Kinderküche). Teilweise werden pädagogische
Angebote gemeinsam und gruppenübergreifend organisiert, z.B. der
Mädchentag oder Feste. Die Zusammenarbeit mit der Schule Stader
Straße findet seit langer Zeit bereits zu bestimmten Themen statt
(bei gemeinsam angemeldeten Kindern, Einschulung, d.h. Übergang vom
KTH zur Schule ). Wir sind dabei, die Kooperation inhaltlich weiter
auszubauen. Darüberhinaus findet Kooperation auch mit dem Haus der
Familie/Mitte in Form von Beratungszeiten und Frauengruppenangeboten
für ausländische Frauen bzw. Familien statt.
- Die Erziehungsberatungsstelle
Mitte führt Beratungssprechzeiten als Angebot im KTH durch, das
sowohl von Eltern wie auch von Kolleginnen genutzt wird.
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- Im Rahmen von sozialer
Gruppenarbeit wird unsere pädagogische Arbeit ergänzt durch ein
kunsttherapeutisches und ein jungenspezifisches Angebot.
- Über das Jahr verteilt
finden Alphabetisierungs- und Deutschkurse (z.B. vom Sprachverband )
im KTH statt.
- All diese Angebote
bereichern die Elternarbeit und verändern sie qualitativ.
- Wir begreifen uns als
eine Einrichtung, die der Bevölkerung des Stadtteils insbesondere den
Familien offensteht.
- Deshalb bieten wir
Räume für Fremdnutzer aus dem Stadtteil an, z.B. Musik- und
Kreativkurse, VHS-Kurse, Turnverein und Rückenschule, Eltern-Turnen,
Selbsthilfe- und Gesprächskreise, Kinderzirkus.
- Hierin sehen wir
aktuelle Antworten auf die Bedürfnisse der Bevölkerung des
Stadtteils und machen unsere Einrichtung auch über die Zielgruppe
hinaus bekannt. Das
große Spielgelände, das durch die Zusammenarbeit von Kindern,
Erzieherinnen und Eltern naturnah umgestaltet wird, bietet Bewegungs-,
Entdeckungs- und Spielmöglichkeiten, die inmitten der Großstadt
längst verloren geglaubt waren.
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- Der Spielplatz stellt so
einen Treffpunkt für Kinder und jüngere Jugendliche aber auch vor
allem im Sommer für deren Mütter dar, zumal
das Gelände immer öffentlich zugängig ist.
- Unsere fachliche
Kompetenz bringen wir im Interesse der Kinder auch auf
sozialpolitischer Ebene ein (z.B. in der Beiratsarbeit).
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Ausblick |
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- Neben den vielseitigen
täglichen Aufgaben und Tätigkeiten in einem großen Haus mit vielen
Kindern, ihren Eltern und sonstigen Besuchern stellen wir uns
veränderten fachlichen und strukturellen Anforderungen immer wieder
weil wir es für sinnvoll und notwendig halten, die pädagogische
Diskussion und die daraus resultierende pädagogische Arbeit stets zu
aktualisieren. Wir versuchen, dies gemeinsam zu leisten, soweit es
unsere zeitlichen Ressourcen zulassen. Dies bedeutet, daß wir auch
die vorliegende Konzeption in regelmäßigen Abständen überprüfen
und in angemessener Weise fortschreiben werden.
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- Unsere
Arbeitsschwerpunkte für 2000 werden zum einen die Raumgestaltung im
Kindertagesheim und zum anderen die Veränderungen unseres
Hortangebotes in Zusammenarbeit mit der Schule sein.
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